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kinoD e r  D e u t s c h e  F i l m c l u b  des Deutschen Lesesaals präsentiert:

 

                             Filme im März und April,  2016

 im Bayerischen Haus — immer samstags, immer um 16.00 Uhr

ul. Uspenskaja 60, 65045 Odessa; Tel.: 496096; www.bayernhaus.com.ua

12.03.2016 Honig im Kopf  

Honig im Kopf ist eine deutsche Tragikomödie von Til Schweiger aus dem Jahr 2014. Schweiger spielte eine der Hauptrollen, führte Regie und schrieb zusammen mit Hilly Martinek das Drehbuch. Die weiteren Hauptrollen sind mit Emma Schweiger und Dieter Hallervorden besetzt; in Nebenrollen sind unter anderem Jan Josef Liefers, Fahri Yardım und Tilo Prückner zu sehen. Der Film, der am 15. Dezember 2014 Weltpremiere hatte, lief ab dem 25. Dezember 2014 in den deutschen Kinos.

19.03.2016 Soloalbum

Soloalbum ist eine deutsche Liebes-Komödie aus dem Jahr 2003. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Benjamin von Stuckrad-Barre.

Ben ist ein trendiger und selbstbewusster Mitt-Zwanziger, der bei einer großen Musikzeitschrift in Berlin arbeitet. Immer an seiner Seite sind seine beiden Freunde Christian und Alf. Christian arbeitet bei derselben Zeitschrift wie Ben, Alf ist Apotheker, der gerne aus verschiedenen Medikamenten neue Drogen zusammenmixt. Nachdem er seine jüngere Freundin Katharina ausgerechnet an ihrem Geburtstag zum wiederholten Male versetzt und lieber auf eine Party geht, macht diese mit ihm Schluss. Das wirft den sonst so coolen Ben völlig aus der Bahn. Zunächst verschanzt er sich neun Tage in seiner Wohnung, dann versucht er sich wieder ins Leben zu stürzen.

26.03.2016 Menschen untereinander

Menschen untereinander ist ein deutsches Sozialdrama von Gerhard Lamprecht aus dem Jahr 1926. Er entstand nach einem Drehbuch, das Lamprecht mit Luise Heilborn-Körbitz und Eduard Rothauser verfasst hatte, realisierte und in eigener Gesellschaft gemeinsam mit der National-Film A.G. Berlin produzierte. Aufnahmeleiter war Ernst Körner. Die Filmbauten entwarf Otto Moldenhauer, die Photographie besorgte Karl Hasselmann.

«Menschen untereinander» zählt zu den Milieustudien, die Lamprecht in den 1920er Jahren an Originalschauplätzen und teils mit Laiendarstellern in Berlin gedreht hat; weil sie durch die Zeichnungen des Berliner Malers und Photographen Heinrich Zille angeregt und durch seine Beratung gefördert worden waren, nannte man sie bald auch «Zille-Filme». Das Genre verfiel bald einem modischen Kommerz.

In «Menschen untereinander» sind Schauspieler wie Alfred Abel, Erika Glässner, Olga Limburg und Margarete Kupfer zu sehen. Die aus Fritz Langs Dr. Mabuse-Filmen bekannten Darsteller Aud Egede Nissen, Käthe Haack, Paul Bildt und Eduard Rothauser waren schon 1925 bei «Die Verrufenen» dabei.

02.04.2016 Unter der Laterne

 

Unter der Laterne ist ein stummes Sozialdrama, das Gerhard Lamprecht 1928 in eigener Produktionsfirma nach einem Drehbuch realisierte, das er zusammen mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Luise Heilborn-Körbitz verfasst hat. Im Untertitel hieß der Film auch noch “Trink, trink, Brüderlein trink” nach dem Kehrreim des populären Liedes, das Wilhelm Lindemann komponiert und Harry Steier auf Platte gesungen hat.

 

09.04.2016 Offroad

 

Offroad (Untertitel: Pack das Leben bei den Hörnern) ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2012. Die Regie übernahm Elmar Fischer, der gemeinsam mit Susanne Hertel auch das Drehbuch verfasste.

Der Lebensweg der Geilenkirchener Juniorchefin Meike Pelzer scheint seit jeher vorbestimmt: Nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums der Betriebswirtschaftslehre erwarten sie die Heirat mit ihrem langjährigen Freund Philip sowie die baldige Übernahme des väterlichen Betriebes.

 

16.04.2016 Süsses Gift

 

Dass Entwicklungshilfe nichts per se Gutes sein muss, ist eine Einsicht, die seit wenigen Jahren auch in den westlichen Medien zunehmend thematisiert wird. Der Dokumentarfilmer Peter Heller hat sich des umstrittenen Themas angenommen und geht in seinem Film „Süßes Gift» dem Sinn und Unsinn westlicher Entwicklungshilfe nach. Dazu führt er ausgewählte Beispiele fragwürdiger Großprojekte in drei afrikanischen Ländern vor und interviewt nicht nur Experten aus Afrika und Europa, sondern lässt auch viele jener Menschen zu Wort kommen, denen geholfen werden soll. So entsteht ein facettenreiches Bild westlicher «Gut-Gemeint-Hilfe».

 

23.04.2016 Shahada

 

Der Episodenfilm Shahada des Regisseurs Burhan Qurbani handelt von drei jungen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, die islamischen Glaubens sind.[2] Der Abschlussfilm des Regisseurs an der Filmakademie Baden-Württemberg nahm am Wettbewerb der Berlinale 2010 und zahlreichen weiteren Festivals teil.

Der Film handelt von drei jungen Muslimen in Berlin. Während des Fastenmonats Ramadan geraten alle drei in Lebenskrisen, die ihr bisheriges Werte- und Glaubenssystem auf eine harte Probe stellen. Maryam, die westlich orientierte Tochter eines liberalen türkischen Imams, überdenkt nach einer Abtreibung ihren Lebenswandel und wird streng gläubig, was sie in Konflikt zu ihrem Vater bringt. Ismail, ein türkischer Polizist und Familienvater, verkraftet einen Unfall mit seiner Dienstwaffe nicht und verlässt Frau und Kind, um seine vermeintliche Schuld zu büßen. Der junge Nigerianer Sammi hat zunehmend Schwierigkeiten, mit seiner Homosexualität zu leben. Als er sich in einen deutschen Kollegen verliebt, dieser seine Liebe auch erwidert, verrät Sammi seinen Freund. Die Wege dieser drei jungen Menschen kreuzen sich in der Berliner Moschee des aufgeklärten islamischen Geistlichen Vedat, Maryams Vater.